Donnerstag, 09 August 2018 09:36

Schwetzinger Zeitung - 11.08.2018 Empfehlung

Screenshot vom Online-Bericht Screenshot vom Online-Bericht Bildquelle: Schwetzinger Zeitung

Mit Respekt vor dem Lebensmittel und der Liebe zum Produkt

ALTLUSSHEIM. Im Juli ging ein Aufschrei durch die sozialen Medien. Eine große Lebensmittelkette bot Hähnchenschenkel für fünfzehn Cent je 100 Gramm als WM-Knüllerangebot an.

Jedoch erntete man mit diesem Angebot jede Menge Kritik. Dies zeigt, dass die Verbraucher sich nach und nach mehr Gedanken machen, wie das Essen entsteht, das auf den Teller kommt. Und welche Qualität aus solch einer industriellen Massenfertigung resultiert. Geflügel wird Antibiotika verabreicht,
in wenigen Wochen Lebenszeit wird es gemästet und sieht in der Regel nicht einmal Tageslicht. Hier kann weder von Tierwohl noch von einer guten Fleischqualität die Rede sein.

Qualität ist der Unterschied

Martin Rubner hat seinen Betrieb Baden-BBQ nun biozertifiziert. Der Spezialist für Grill- und Eventcatering in Altlußheim möchte sich damit qualitativ vom Fast Food und der Massenproduktion abheben und seine Liebe und Respekt zu Lebensmitteln auch seinen Kunden vermitteln. Dies hat bei Baden-BBQ schon Tradition, denn seit 10 Jahren ist er bereits Mitglied des Slow Food Vereins, der sich für eine nachhaltige Herstellung, bewussteren Genuss und Konsum und bessere Essensqualität einsetzt.

Slow Food aus Überzeugung

„Mein Pulled Pork benötigt 3 Tage Vorbereitung, alleine 27 Stunden wird es im Smoker bei 94 Grad zubereitet“, erklärt Martin Rubner. Für ihn und seine Kunden ist das Ergebnis jede einzelne Stunde wert. Die Biozertifizierung bedeutet nun für die Kunden einen zuverlässigen Maßstab, der nicht nur für Baden-BBQ, sondern auch für alle Zulieferer gilt.

„Man verdient damit nicht mehr Geld. Die Gewinnmargen sind keineswegs höher“, erklärt Martin Rubner. Aber Qualität schmecke man und der bewusstere Genuss komme letzten Endes allen zu Gute. Kunden mit Antibiotikaallergie sind bei Baden-BBQ bestens aufgehoben, auch werden die Gewürze nicht mit Gluten gestreckt. Gekauft wird regional, was möglich ist, alles durchgängig biologisch hergestellt. Martin Rubner weiß genau, wo die Lebensmittel herkommen, die er weiterverarbeitet, kennt seine Zulieferer persönlich. „Es geht mir um Respekt. Nicht nur vor dem Tier, auch vor der Arbeitskraft – auch unsere Mitarbeiter werden fair bezahlt.“ Für ihn ist Essen, Grillen, Einkaufen mit Liebe verbunden, die Liebe zu den Produkten, deren Verarbeitung und dem Genuss.

Alte Gemüsesorten reaktiviert

Zur Philosophie gehört auch, dass Baden-BBQ sich an den saisonalen Gemüsen orientiert, teilweise schon in Vergessenheit geratene alte Gemüse wie rote und gelbe Rüben, Mangold, Rosenkohl jahreszeitlich einsetzt und damit Ressourcen schont. Martin Rubner setzt auf natürliche Gewürze, die den Geschmack des Grillfleisches nicht mit Geschmacksverstärkern überdecken. Vor jedem Catering klärt er Unverträglichkeiten, Allergene, aber auch Glaubensrichtungen ab, um jedem Gast den Genuss aller Speisen zu ermöglichen. In jährlich über 135 Grillseminaren  in Deutschland und der Schweiz pro Jahr, vermittelt er sein Wissen, aber auch den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln und wie man sie ehrlich zubereitet. Für Geburtstage, Hochzeiten und Firmenjubiläen ist Baden-BBQ der professionelle und zuverlässige Ansprechpartner.

 

Originalbericht als PDF

(Quelle: Presse Schwetzinger Zeitung  11.08.2018,Baden-BBQ ist Biozertifiziert

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